Aktuelles aus den freien Schulen in Thüringen - Freie Schulen machen die Bildungslandschaft bunt - 162 Luftballons steigen in den Erfurter Himmel

LAG | 04.07.2014

Viele Kinder standen heute Morgen auf dem Erfurter Anger und hielten 162 Luftballons in ihren Händen. Um 10:20 Uhr wurde der Start der bunten Luftballons mit einem Countdown von zehn auf null lautstark begleitet. Zwei Schüler der Edith-Stein-Schule begleiteten den Aktionstag der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Schulträger in Thüringen musikalisch.

Am 4. Juli findet der erste Tag der freien Schulen in Thüringen statt. Dieser soll ein Zeichen für die 23.500 Schülerinnen und Schüler setzen, die an 162 freien Schulen in Thüringen lernen. Das sind 10 Prozent aller Thüringer Schüler.

"Mit diesem landesweiten Aktionstag wollen wir auf das besondere Leben und Lernen in den freien Schulen aufmerksam machen und an den Thüringer Landtag und die Landesregierung appellieren, die Finanzierung der freien Schulen endlich zu verbessern", so die Forderung des LAG-Koordinators Marco Eberl.

"Heute stehen von 10 bis 12 Uhr die Türen der freien Schulen offen. Grundschulen, Regelschulen, Gymnasien, Förderschulen und berufsbildende Schulen stehen im ganzen Land für Politik, Medien und interessierte Bürger offen", so noch einmal die Einladung des LAG-Koordinators Winfried Weinrich.

Eine Fraktion hat sich bislang besonders für die freien Schulen eingesetzt und unterstützte auch heute die Auftaktveranstaltung auf dem Erfurter Anger. Der besondere Dank gilt stellvertretend der Fraktionsvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Anja Siegesmund: "Wir werden die freien Schulen auch in Zukunft unterstützen und Verhandlungen im Sinne des einzelnen Kindes führen", so Siegesmund.

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162 bunte Luftballons zierten heute den Erfurter Himmel Gemeinsam für freie Schulen in Thüringen: die LAG-Koordinatoren Marco Eberl (v.l.n.r.), Winfried Weinrich und die Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Anja Siegesmund. Die musikalische Begleitung übernahmen zwei Schüler der Edith-Stein-Schule. Mit einem Countdown wurde das Aufsteigen der Luftballons begleitet.